Jans Kolumne

Minutenschlaf

Seirawan und Kasim waren die bestimmenden Figuren des Blitzturniers in Dordrecht

Bin gerade kurz eingenickt, aber ich wollte ja mal wieder was schreiben! Hab mit dem Report vom Blitzturnier in Dordrecht abgewartet, weil ich noch gehofft hatte, ein paar Bilder vom Turnier bei den Veranstaltern zu erschnorren, aber so langsam wirds mal Zeit.

Ein paar konnte ich selbst machen, wenn ich dran gedacht hätte, die SD-Karte in die Kamera zu packen wärens ein paar mehr geworden, aber irgendwas ist ja immer. Werd an meinem Fotografen-Netzwerk arbeiten müssen, Artikel ohne Bilder sehen irgendwie nicht so spannend aus. Außerdem muss ich dann mehr schreiben, um die Seite vollzukriegen und wenn wir hier irgendetwas nicht wollen, dann zu viel Content.. 

So, jetzt bin ich wach, wenigstens wacher als wir auf der Rückfahrt aus Dordrecht waren. Zum Glück ist nichts passiert, dies ist der einzige kleine Zwischenfall, an den ich mich erinnern kann:

Dordrecht Blitz

Zu dem Turnier habe ich abgesehen von meinem Abschneiden nur Gutes zu sagen. 34 Runden an einem Tag klingt zunächst nach ziemlich viel. Aber dank des Formats, immer zwei Partien mit wechselnden Farben gegen jeden Gegner zu spielen, wobei die zweite unmittelbar nach dem Ende der ersten begonnen wird, hielten sich die Wartezeiten sehr in Grenzen, von 10:00 - 18:00 wurde der Zeitplan sehr souverän durchgezogen.

Lustig auch, dass trotz 200 Teilnehmern nur ein Schachbrett benötigt wurde, an Brett 1. Der Rest spielte an auf den Tisch geklebten Folien. Was Neues für mich, aber klappt erstaunlich gut.

Die Spitzenfolien

Kontrolliert wurde das Turnier wie eingangs erwähnt von Seirawan und Kasimdzhanov, die sich fast über die gesamte Distanz an Tisch eins und zwei herumtrieben. Dass Yasser Seirawan am Ende den Sieg davontrug, war Schmeets Schuld, wie so vieles. Einem 2-0 gegen Kasim ließ er ein 0-2 gegen Yasser folgen...

Glückwunsch an den Sieger! Natürlich weiß ich, dass Seirawan nach wie vor ein sehr sehr starker Spieler ist, aber ganz vorne hätte ich ihn nicht erwartet. Er wirkte sehr sicher, spielte "seine" Systeme und sein Schachverständnis aus und hatte vor allem ein gleichmäßiges Zugtempo, was im Blitzen immer wichtig ist.

Mein Turnierschicksal sollte er ebenfalls besiegeln. Nach unterirdischem Beginn nahm ich so von Runde 20-26 ein bisschen Fahrt auf, was mich an Tisch zwei vorspülte. Nach einem Schwarzremis konnte ich Yasser mit Weiß zwar ganz gut unter Druck setzen, aber am Ende behielt er die Übersicht, ich nicht.

Dann auch noch gegen Kasim ein 0.5-1.5 und der Drops war gelutscht. Kann beides passieren, ich habe einfach am Anfang zu viele Punkte liegen gelassen, sehr sehr bitter natürlich, dass ich in der Endabrechnung auch noch einen halben Punkt hinter Smeets liegen musste... Die Tabelle gibts hier:

Endstand

Also, wär gerne blitzt, dem ist dieses Turnier sehr ans Herz zu legen, außer in Moskau findet man ein derart starkes Blitzturnier nicht gerade alle Tage. Auch wenn Dordrecht wirklich unverschämt weit weg ist, viel weiter westlich gehts nicht mehr, da kommt nur noch Wasser.

 

 

Sonst so

Ansonsten scheint es, als ob Schach gerade Pause macht, wird nicht viel gespielt, oder? Oh, Bartel ist polnischer Meister, Glückwunsch!

In der Session mit Svidler gehts ganz gut voran, waren halbwegs produktiv heute! Und das, obwohl wir dachten, dass am gestrigen Sonntag Oscarnacht wäre, extra wachgeblieben sind um die Verleihung zu gucken und dann festgestellt haben, dass wir ne Woche zu früh dran sind :( Stattdessen liefen "The Tribe - Die vergessene Brut" und "The Descent". Naja, auch nicht schlecht. Obwohl, doch, The Tribe ist sehr sehr schlecht, nicht ganz auf dem Level von Kickbox Machine 2, des wohl schlechtesten Films, den ich je gesehen habe, IMDB stimmt mir zu.

Trainingsende ist am Freitag, dann gehts nahtlos weiter zur Bundesliga, ich hab das Gefühl, ich darf mal wieder ran. Krieg grad breaking news vom Laptop nebenan, dass in der britischen Liga Adams gegen einen 2400 und Howell gegen einen 2200er unterlegen haben, wird also doch gespielt.

Auch die Schachaufgabe des Tages kommt heute von Mr. PBS, viel Erfolg beim Lösen! Als Opfer herhalten muss ein weiterer Engländer, Mr. Jonathan Speelman, der auch in Dordrecht dafür verantwortlich war, mich vor einer völligen Katastrophe zu bewaren, gegen ihn gab es in der letzten Runde ein kosmetisches 2-0. Und so schließt sich der Kreis... Naja, nicht wirklich, Überleitungen für  Dummies hab ich noch nicht ganz durch.

Svidler - Speelman, Oviedo 1992

Stellung nach 22...Th5. Weiß am Zug gewinnt.
38 Kommentare
der fan
22.02.2011 08:26

Super!!!

PeterB.
22.02.2011 09:28

1. Lxg6 funktioniert wg. Tg5 wohl nicht
2. Lh7+ Kxh7
3. Dh5+ Kg6 und ich seh nicht wie es weitergeht?!

1. Td7 lenkt die Dame ab
1... Dxd7
2. Lxg6 und nun könnte es funktionieren.

Hab aber kein Brett, also seht mir nach wenns nicht stimmt

Gausdal
22.02.2011 11:26

Ziemlich enges Feld und Du landetest immerhin vor größen wie Neidisch und Epishin.
Auch Piket scheint nach seinem Rückzug aus der Weltelite nicht alles verlernt zu haben...

Gerhard
22.02.2011 11:33

Yes, Td7 looks promising!

Sehr schöne, farbige Mischung in diesem Beitrag!
Hängt vermutlich damit zusammen, daß Jan beim Erstelln müde war - da gelingen manchmal besondere Sachen!
Bei den "Spitzenfolien" sehe ich ein Problem: Dann sind ja die Tische auf ewig SCHACHTISCHE. D.h. man kann sie nicht mehr für etwas anderes verwenden.

Thomas Oliver
22.02.2011 11:56

@Gausdal: Das war aber M. Piket, Elo 2317 (vielleicht Jeroen's Bruder?). Weiter unten im Feld hat auch noch J.J. Piket, Elo 2138 mitgespielt.

Raffael
22.02.2011 12:41

Hallo Jan!

Die ask the experts sendung mit Svidler war super! Hoffentlich wird es noch mehr solcher Sendungen geben! Endlich ist auch die Frage (wieder einmal) beantwortet ob Svilder = Raffael: http://www.chess-forum.com/content/213-Raffael-Chess-Chessbase-Svidler-Kasparov-Morozevich

baladala
22.02.2011 18:03

Eigentlich verblüffend, dass Seirawan ("retired from tournament chess since...") so ein gut besetztes Turnier gewinnen kann. Wäre sehr an einem Erklärungsversuch des Kolumnenschreibers interessiert.

Das so was trotz Inaktivität möglich ist, scheint mir auch einmal mehr zu beweisen, dass Schach keine Sportart ist.

Benedikt
22.02.2011 19:28

@baladala:
Wenn sich jemand vom Turnierschach zurückzieht heißt das nicht, dass er nicht mehr an seinem Schach arbeitet. Garry Kasparov trainiert(e) Carlsen und war oft auf dem Fritz-Server Partien von Großmeistern verfolgt und auch dort gespielt. Was er darüber hinaus in seiner Schachküche auskocht ist nicht bekannt.
Bobby Fischer spielte von 1972 - 1992 keine Turnierpartie mehr. Nicht nur der Anfangspartie beim Revanchematch gegen Spasskij deutet daruf hin, dass er in diesen 20 Jahren durchaus auch einmal am Schachbrett saß.

Thomas Oliver
22.02.2011 21:58

Genau wie ein Langstreckenläufer auch weiter trainieren kann, ohne Wettkämpfe zu bestreiten ... .

hanjie
23.02.2011 00:21

Claudia Pechstein hat nach 2jähriger Pause eine Weltklassezeit in ihrem 1. Wettkampf nach der Dopingsperre hingelegt. Ist jetzt also Eisschnelllauf keine Sportart? ;)

Ich sehe solche außergewöhnlichen Ergebnisse immer höchst positiv gestimmt als einen Beweis für die außerordentliche Klasse eines Spielers an.
Da passiert es dann halt schon mal, dass ein 80jähriger noch in den Top 100 der Welt ist (Kortschnoi), ein Mann der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte Blitzweltmeister wurde (Michail Tal) oder jemand mit 1...a6 den damals aktuellen Weltmeister weghaut (Tony Miles).

Kurz gesagt: Seirawan zeigte mal eben nebenbei, dass er zu jenen gehört, die auch trotz fehlender Spielpraxis die erweiterte Weltklasse weghauen kann, wenn er Lust dazu hat. ;)

Gerhard
23.02.2011 00:42

Einmal zuviel "weghauen".

Merijn
23.02.2011 02:53

M (Marcel) Piket ist der Bruder, JJ (Joop) Piket der Vater

hanjie
23.02.2011 07:20

@Gerhard: Kloogschieter ;)

Ok, ersetze "weghaut" durch "bezwingt". Zufrieden?

Btw: "The Descent", seeehr genialer Film, vor allem des schön finsteren Schlusses wegen.

Gerhard
23.02.2011 09:19

@Hanije: Bist Du auch schon mal "weggehauen" worden? Habe einfach eine Abneigung gegen martialische Worte. Deshalb musste ich auch mal mit meiner Kritik daherkommen. Sorry.

Rogu
23.02.2011 11:27

Td7 sieht gut aus, dann kommt jedoch wohl zuerst noch Th4,Dg3 und dann wirds wild. keine ahnung ob weiß genug hat für die dame.

hanjie
23.02.2011 14:38

@Gerhard: Wäre dir "schlagen" lieber? *lach* Rein für sich ist das Wort eigentlich ziemlich heftig ... ;)
"Weghauen" finde ich nun noch nicht soo martialisch ... ist aber sicher Geschmackssache.

@Rogu: Erst wollte ich widersprechen, "auf Th4 geht doch Dd1", aber ... Dg5 drauf sieht finster aus, plötzlich geht's andersrum! Dann doch lieber Dg3 ...

Thomas Oliver
23.02.2011 17:09

@hanjie und Gerhard: Im englischsprachigen Schach-Internet isses mitunter noch drastischer:
"I will crush Kramnik like a bug" - sagte Carlsen ohne dem Taten folgen zu lassen
"Anand destroyed Kramnik in their WCh match" - nicht Anand, aber einige seiner Fans bzw. Kramnik-hater
"Nakamura obliterated Karjakin" (Quelle ist ein privates email, mehr will ich nicht verraten)

Ist Schach ein Kriegsspiel??

hanjie
23.02.2011 18:11

Kriegsspiel? Von wegen! Schach ist doch eigentlich das totaaale SM-Spiel: Da werden Leute "geschlagen" (das tut doch weh!), Bauern "geopfert" (und wo ist der Altar?), der Springer "gabelt" (so drei Zacken sind schon was Furchterregendes ...), Könige erliegen auch mal einem "erstickten" Matt (Welch ein hässlicher Tod ...) und "Fesslungen" gibt's auch allerorten.

Da passt "weghauen" doch wunderbar dazu, findet ihr nicht? ;)

Gerhard
23.02.2011 18:16

@Thomas, Schach hat offenbar viel mit Boxen gemein. Da gehts auch immer heftig zu - vorbei der Gedanke, daß es eigentlich um eine kreative Auseinnadersetzung zwischen 2 Kämpfern gehen sollte oder kann.

hanjie
23.02.2011 20:03

Tja, die alte Frage: Ist Schach ein Sport, ist es Kunst oder Wissenschaft?
Dr. Robert Hübner würde vermutlich sanftere Ausdrücke für das Besiegen eines Gegners im Schach finden ...
Ich gehe aber doch recht in der Annahme, dass Jan sportlich an seine Aufgaben herangehen wird, also erlaube ich mir dann auch einmal ein "weghauen" - oder auch mal zwei. Oder drei? Oder vier ...?
Ach, vielleicht fegt Jan dank des tollen Training jetzt ja später seine Gegner weg, macht sie alle, zerstört ihre Stellungen und lässt seine Panzer, ähh: Türme in des Gegners Stellung einfallen, um diese dann zu demoralisieren und vernichtend zu schlagen.

Hach ja, was ist es doch schön, mit Schach auch mal so n paar Adrenalin in sich rein pumpen zu können.

Thomas Oliver
23.02.2011 21:14

Na es gibt doch gewisse Unterschiede zwischen Boxen und Schach.

Beim Boxen schlägt man direkt (auf) den Gegner, mitunter auch fünfmal hintereinander. Der Schiedsrichter muss wohl mindestens bei jedem zweiten Kampf mal eingreifen. Rechtzeitig aufgeben ist mitunter im eigenen Interesse, deshalb darf der Trainer auch das Handtuch werfen.

Beim Schach ziehen beide immer schön abwechselnd. Der Schiedsrichter hat meistens nix zu tun. Geschlagen werden nur Figuren, auch Holzklötzchen genannt. Bis zum Matt weiterspielen ist höchstens unhöflich aber in keinster Weise riskant. Und wenn man will oder wenn's sein muss kann man direkt die nächste Partie spielen, bei der beide mit 16 Klötzchen und gleichen Chancen beginnen.

Um aus dem Thema noch eine konkrete Frage zu basteln: Ivanchuk meinte dass er unter den Weltklassespielern keine Freunde hat - "wir sind Konkurrenten und müssen Distanz wahren". Grischuk äusserte sich ähnlich: "Am liebsten kenne ich meinen Gegner gar nicht, aber im Zweifelsfall ist mir Antipathie lieber als Sympathie."
Hmm, ich als Amateur spiele lieber nicht gegen Leute die ich nicht mag. Wie sieht Jan das?? Spielst Du gerne gegen Smeets oder lieber nicht? Beim Bundesligakampf gegen Hamburg haste ja glaube ich auf eigenen Wunsch pausiert!?

Gerhard
23.02.2011 22:32

Bzgl Boxen: Ich meinte die Fans aus dem Boxsport und die aus dem Schach, nicht die Sportart selbst. Wenn man manche Kommentare auf Boxforen liest und die bei Liveübertragungen im Schach, dann stellt man Ähnlichkeiten fest.

Bgl der konkreten Frage: wenn ich jemand gut kenne und auf einer persönlichen, freundschaftlichen Ebene mit ihm verkehre, wie kann ich gegen diesen mit maximaler Verbissenheit und Entschlossenheit kämpfen?
Geht nicht. Ist auch NICHT wünschenswert.

Halma
23.02.2011 23:36

Für alle, die (im Gegensatz zu mir) zu faul waren, den Rechner zu befragen:

1.Td7 Th4 2.Dg3 Dxd7 3.Dxh4

( 3.Lxg6 verliert jetzt forciert: 3... Lxf2+ 4.Txf2 Dd1+ 5.Tf1 Th1+ 6.Kxh1 Dxf1+ 7.Kh2 Dxg2+ 8.Dxg2 Lxg2 )

Schwarz muss die Mattdrohung abwehren und verliert nach

3...e5 4.Lxb7 Dxb7 5.Lxe5 f6 6.Lxf6 Dh7 7.Td1

kompensationslos zwei Bauern, während

3...f6 4.Lxg6 Dg7 5.Dg4

auch nicht besser ist.

hanjie
23.02.2011 23:40

Naja, wer spielt schon gerne gegen seine eigenen Trainingspartner. Mir fällt ad hoc niemand ein ...

Rein sprachlich betrachtet ist Schach eine wunderbare Spielwiese für die (Er-)forschung derselben!
Alleine schon die Frage, ob eine etwas grobschlächtigere Sprache mehr Menschen vor den heimischen Bildschirm locken würden, würde Schach mal wieder im Schach übertragen werden, wäre mal eine interessante Frage.

Schließlich wurden die pflegerschen Sendungen auch wegen ihrer Behäbigkeit gerne mal kritisiert (bei allem Respekt vor Pflegers Pionierarbeiten, die er hier erfolgreich erbracht hat).

Ob eine Berichterstattung der Sorte "Anands Läufer pflügte durch das gegnerische Pfeld und mähte alles weg, was sich ihm in den Weg stellte" interessanter wirkt? - Nun, derzeit können wir es mangels Ausstrahlungsterminen nicht verifizieren ;)

hanjie
23.02.2011 23:48

@Halma: Also, ich sehe das Anwerfen des Rechners eher als Faulheit an ... eigenerstellt hätte mir die Analyse mehr imponiert.
Ich indes war eher zu bequem (also auch zu faul), ob's nach Dxh4 vielleicht doch noch eine versteckte Ressource hätte geben können ...

Halma
24.02.2011 00:36

An hanjie: Ich hatte nicht die Absicht, dir zu imponieren.
Im Übrigen habe ich deutlich gemacht, dass nicht ich mir die Varianten ausgedacht habe, so dass zur wissenschaftlichen Korrektheit allenfalls noch die Angabe des Programmnamens (Stockfish) fehlte. (Die Versionsnummer weiß ich nicht auswendig, finde diese Details aber auch uninteressant, da wohl jedes halbwegs aktuelle starke Schachprogramm in dieser taktischen Stellung zum selben Ergebnis kommen würde).

Eine Kleinigkeit kann man noch zu dem Abspiel 3.Lxg6? Lxf2+ ergänzen: 4.Qxf2? Tg4!

hanjie
24.02.2011 01:49

Dass du niemandem imponieren wolltest, war mir schon klar - ich fand nur den Begriff "faul sein" im Zusammenhang mit "Engine nicht anwerfen wollen für die Analyse" etwas unpassend ... ;)

Thomas Oliver
24.02.2011 11:02

Hallo Gerhard,

In der Hinsicht kenne ich mich mit Boxen überhaupt nicht aus - ich gucke es höchstens mal aus Versehen im Fernsehen während ich auf eine andere Sendung warte! Für Fussball kann ich mich schon begeistern was als Deutscher in NL nicht immer ganz unproblematisch ist ,:) .

Zum Schach: Ich kann auch gegen Freunde alles geben, wobei es mir aber gegebenenfalls leicht(er) fällt dem Gegner/Partner hinterher herzlich zu seinem Sieg zu gratulieren. Siehe auf Weltniveau Anand-Kramnik; ich glaube auch dass beide lieber gegeneinander spielten als gegen Topalov. Boxen wäre für mich ein anderes Thema, aber dafür habe ich weder Interesse noch die körperlichen Voraussetzungen!

Wenn eine Vereinsmeisterschaft hart umkämpft ist heisst es ja auch nicht dass das Klima im Club völlig vergiftet ist? Direkte Trainingspartner ist natürlich eine andere Situation, ab einem gewissen Niveau wird ja schon die Eröffnungswahl problematisch ... .

lvapatzer
24.02.2011 12:26

http://www.thechessmind.net/
schon keine rezension als vielmehr eine hymne.glückwunsch!

Gerhard
24.02.2011 13:35

@Ivapatzer, ja, die Rezension von Kasparov über Bradys Buch ist sehr lesenswert.
Es war dennoch auch in diesem sehr langen Artikel ersichtlich, daß es auf bestimmte Fragen keine Antworten gibt/geben kann. Nachwievor!
Kasparov meinte, daß das Spielen auf 10 Siege dazu gedacht war, Fischers's "rust" aus 3 Jahren Inaktivität abschütteln zu können. Aber kann man evt. einige Startniederlagen abschütteln? Das das tatsächlich geht, zeigte ja Kasparov gegen Karpov!
Offen ist also, ob Fischer 1975 zurückgekehrt wäre, wenn seine Forderungen erfüllt worden wären.

lvapatzer
24.02.2011 14:10

@gerhard
ich dachte eher an die rezension von jans dvd:-).

Lasker
24.02.2011 14:58

Ivapatzer,
das liest sich wirklich gut!

"Gustafsson on the Marshall Gambit: Best Chess Opening DVD Ever?

Maybe!"

Schlußkommentar:
"All in all, it's a great product"

Und zwischendurch jagd ein Lob das andere!
Und Dennis M. ist ja nicht nur "irgendein Blogger".

Das macht ja (fast) sogar einem alten Sack wie mir Lust, noch einmal ein Revival der jungen Jahre zu feiern: Helm auf, Visier runter, offene Partie, :-)

ebitda
24.02.2011 18:54

Wenn Gus wirklich alles was er weiß auf der DVD veröffentlicht hat, muß er wirklich zuversichtlich sein, dass sich das Schach sehr schnell weiter entwickelt, denn es gibt sicher den ein oder anderen Jugendlichen, der diese DVDs verschlingt, mit Houdini % Co. die Varianten nochmal absichert und alsbald ein sehr ernstzunehmender Konkurrent ist. Manchmal habe ich das Gefühl Gus sieht seine Zukunft als Edelsekundant a la Nielsen, denn er spielt für einen Profi sehr wenig.

PeterB.
25.02.2011 09:14

Unser Blogger steht (endlich) wieder in der Startaufstellung fürs BL-Wochenende. Sein erster Gegner (Krzysztof Bulski) wird allerdings eine harte Nuss. Er hat bislang eine Leistung von über 2650 und braucht noch Punkte für die GM-Norm.
Spannung ist zu erwarten!

Gerhard
25.02.2011 12:52

Mir ist nur Krzysztof Kieslowski bekannt und der war ein begnadeter Regisseur.

Mynona Zwo
25.02.2011 13:35

zu K. Kieslowski: und in Dekalog, Eins wird man sogar in Sachen Schach fündig.

Peter B.
26.02.2011 19:31

Von wegen harte Nuss, das war glatter Selbstmord von Weiß. Wer gegen unseren Blogger Zweispringerspiel im Nachzug noch dazu mit der Variante (8.Le2) spielt ist schon ganz schön mutig.
Gratulation Jan, sehr schön!

sTooffFunc
14.08.2011 22:47

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