Jans Kolumne

Lonely Island

Nein, das ist nicht mein Aufenthaltsort in Anbetracht der jüngsten Geschehnisse. Bin zurück in Hamburg-City, hab allerdings unterwegs einiges liegengelassen:

Titel in Bonn, Elo in Oberhof, Gehirnzellen in Kopenhagen, Kamera bei Schachunski, Kinnlade beim Lesen der Kommentare. Das Einsammeln wird ein bisschen dauern, das Aufarbeiten genauso.

Wende mich stattdessen lieber den guten Nachrichten zu: Mein Musikproblem ist gelöst! Lonely Island haben das Loch gefüllt, das Flight of the Conchords in meinen Gehörgängen hinterlassen hatten. Natürlich will ich die Leser an meinem Glück teilhaben lassen, los gehts!

Jack Sparrow (featuring Michael Bolton)

Flash is required!
YouTube, von thelonelyisland

Lediglich der Titel des Songs gefällt mir nicht, fehlt da nicht irgendwo ein Käpt'n? Hab den letzten Fluch der Karibik übrigens trotz der fürchterlichen Teile 2 und 3 angeguckt und war halbwegs positiv überrascht. Solide Unterhaltung! Natürlich passiert nix, der Film ist zu lang, selbst die Spezialeffekte eher meh diesmal, aber trotzdem passt es irgendwie.

Ein nettes Wiedersehen mit Captain Jack, genug billige Witze und vor allem: Vampir-Meerjungfrauen! Die sollte jeder Film haben. Kann man gucken.

Wenden wir uns nun wieder dem Schaffen von Lonely Island zu.

Shy Ronnie 2: Ronnie & Clyde (feat. Rihanna)

Flash is required!

Der Typ, den Rihanna mitnimmt, ist übrigens Jon Hamm, der Hauptdarsteller aus Mad Men, eine der meistgelobten Serien unserer Zeit. Sieht sehr schick aus, auch wenn ich bisher noch nicht so den Zugang gefunden hab, trotz meines fortgeschrittenen Alters hab ich von den frühen 60ern, in denen die Serie spielt, nichts mitbekommen.

Aller guten Dinge sind drei. Sagt zumindest unser letztes Video, Justin Timberlake wird schon wissen, wovon er spricht.

3-Way (The Golden Rule) (feat. Justin Timberlake & Lady Gaga

Flash is required!

Wieder was gelernt! Die beiden Vorgänger, Dick in a box und Motherlover, erleichtern das Verständnis der Geschichte, aber die kann ich echt nicht bringen.

So, genug Werbung gemacht. Lonely Islands Turtleneck and Chain, für mich schon jetzt das Album des Jahres! 

Hab nach dem Match gegen Fressinet Abstand vom Schach gesucht und gefunden, brauch ne Pause!  Daher auch sonst nicht besonders viel mitgekriegt. Aber immerhin gestern im ICC die letzte Runde des Kings Tournament kommentiert, Glückwunsch an die Co-Sieger Magnus Carlsen und Sergey Karjakin! Nisipeanu spielte mit Schwarz eine starke Partie gegen Radjabov und beschert uns damit die Schachaufgabe des Tages:

Radjabov - Nisipeanu, Stellung nach 33.Kh1

Dieter hat eine Qualität und ein paar Bauern weniger und gab hier beginnend mit 33...Dh4+ Dauerschach. War mehr drin?

a) Ja

b) Nein

c) Vielleicht

87 Kommentare
ricdonson
23.06.2011 03:56

Dafür hast Du Fressinet im Frage-Antwort-Spiel auf deutsche-schachjugend.de total geownt!

Liebe Grüße,
Dein ricdonson

P.S.
Zu den "jüngsten Geschehnissen": Von außen ist´s so leicht: Entweder Uni fertigmachen und mit riesen Selbstbewusstsein zurückkommen, oder (die Chiller-Variante): Sport-Psychologen anheuern!

Frankilein66
23.06.2011 07:05

Hallo Herr Gustafsson,

vielleicht war die Reihenfolge einfach verkehrt.
Ruslan Ponomariov hat erst seinen Wettkampf mit Hikaru Nakamura gespielt und recht deutlich verloren.
Nun trumpft er bei den ukrainischen Meisterschaften souverän auf und wird wohl gewinnen.
Wahrscheinlich wird sich die Dividende aus dem Zweikampf mit Fressinet erst bei ihren nächsten Verpflichtungen zeigen.

Südschachfreund
23.06.2011 10:18

@ Jan: wie soll ich das verstehen: Nisipeanu spielte mit Schwarz eine starke Partie gegen Radjabov? Er ist mit einigem Material im Rückstand und sah sich am Brett genötigt, Dauerschach zu geben. Oder ist das ein Hinweis auf die Lösung der Schachaufgabe? Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass mehr für Schwarz drin ist, als Antwort B).

Zügerater
23.06.2011 10:54

Ich tippe auf C)
Le4 hätte ich auf jeden Fall noch eingestreut gegen diesen Rad-ab-ov -> bei dem Namen...

Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass über die Diagonale im Zusammenhang mit einer möglichen Gabel Sf2 (bei De4 und Kh1) irgend etwas geht.

Tomtidom
23.06.2011 12:23

Le4?? hängt dummerweise mit Schachgebot.

33... Ld3 könnte noch eine Idee sein, aber dann kommt die Dame nach f3 zurück zur Verteidigung: 33...Ld3 34.Df3 Dh4+ 35.Kg1 Lxf1 und Weiß kann nicht auf f1 schlagen. Also bestenfalls c) Vielleicht.

Gerhard
23.06.2011 12:24

Zügerater: Le4 ist gewaltig stark!
Allerdings geschieht dann De4:+!!!!!!!

Ich tippe auf 1...Ld3. 2.Df3 Dh4+..
Auf Dh3 Gabel und auf Kg1 schlicht Lf1:

Zügerater
23.06.2011 12:58

@ Tomtidom und Gerhard:

Spießer! ;-)

Laurids
23.06.2011 13:31

Ich sehe nicht, was Weiß nach:
1... Ld3 2. Df3 Dh4+ 3. Kg1 Lxf1 4. g3 Dh3!  noch hat.
Was Weiß nun macht, es kommt fast immer Ld3
Z.B.: 5. c6 Bd3 6. Qg2 Qh5 mit Spiel auf den Bauern e3, die weiße Dame muss weiterhin Mattdrohungen auf der zweiten Reihe decken und Schwarz kann seelenruhig Bauern fressen.

Ich meine auch, dass dir eine Auszeit gut tut. Man kann wieder neue Kraft für gute Partien sammeln, weiterspielen führt evtl. nur weiter in den Abgrund.

methos753
23.06.2011 14:45

Vielleicht 1. Se5 mit der Idee Dh4+ und dann Le4.
Das sieht zumindest nicht ganz ungefährlich aus

King George II
23.06.2011 16:11

Bemerkenswert, welch hohen Stellenwert diese Seite und somit auch ihr Betreiber immer noch bei der Öffentlichkeit genießt. Und das, obwohl der Autor in letzter Zeit kaum durch besonderen Schreibfleiß, Aktualität und Auseinandersetzung mit den Kommentaren besticht.

Deep Mikey
23.06.2011 16:26

@Gerhard: Das hat bestimmt riesig Spaß gemacht, mit dem wahnsinnig witzigen Kommentar und den vielen Ausrufezeichen den Zug von "Zügerater" lächerlich zu machen, gell?

Ich finde Dich und diese Art von Kommentaren einfach nur traurig.

@King George II: Volltreffer!

patzerle
23.06.2011 16:44

was die Schachaufgabe angeht, so würde ich jedem empfehlen die Stellung mal auf nem Schachbrett aufzubauen und selber zu rechnen ob man als Schwarzer nach mehr als Dauerschach streben kann.

Zeit nehmen, denn die Varianten sind kompliziiert, verzweigt und lang.

Und erst nachdem man fertig ist mit ner engine die Stellung und Varianten durchgehen.
Ist wie gesagt hochinteressant und man kann denke ich sehr viel lernen.

Was die Antwort angeht, so kann Schwarz das Spiel verschärfen, aber ob es einen forcierten Gewinn gibt bzw. wie einige Stellungen zu bewerten sind ist mir auch nach eigenem Analysieren und dann mit Hilfe der engine nicht völlig klar.
Daher c) mit Tendenz zu a).

Deep Mikey
23.06.2011 16:45

Ach ja, die Variante von Lauridis ist vielleicht die beste, wobei ich dennoch zu Antwort "b" tendiere und 37.c6? durch 37.Tc3! ersetzen würde. Es könnte 37...Se5 38.Dxf1 Dxg3+ 39.Kh1 Sf3 40.Tc2 folgen, wonach sich Weiß aus meiner Sicht sollte halten können. z. B. 40...e5 41.Tf2 e4 42.Txf3 exf3 43.c6=

Deep Mikey
23.06.2011 16:50

@Gerhard & Co: Viel Spaß beim Zerpflücken der Variante! :)

frankenfritz
23.06.2011 17:05

@king george II
ich finde die seite nach wie vor sehr besuchenswert. nicht wegen der kommentare, sondern wegen der beiträge von jan. niemanden hindert einen daran, hier kein auge reinzuwerfen.

Bardeleben
23.06.2011 18:12

Wer sagt denn, dass Jan die Kommentare nicht liest? Manche scheinen ihrerseits den Blog nicht genau zu lesen...

"[...] hab allerdings unterwegs einiges liegengelassen: [...] Kinnlade beim Lesen der Kommentare. Das Einsammeln wird ein bisschen dauern, das Aufarbeiten genauso."

Also kommt vielleicht auch für dich noch was, king george II...

Südschachfreund
23.06.2011 18:18

Dass Jan die Kinnlade liegengelassen hat, glaube ich ihm sofort - da würds mir kaum besser gehen.
Zur Schachaufgabe: Ich tippe nach wie vor auf Antwort B) Nein.

Blau und Orange
23.06.2011 18:35

Es gibt ja immer mehr Zeitschriften, Magazine und Blogs, die die Kommentarfunktion entweder ganz abschalten (wie beispielsweise eigentümlich frei) oder sie sehr, sehr strikt moderieren (wie beispielsweise SpOn und Welt Online). Und ich kann das verstehen. Denn leider bewahrheitet sich nur allzu häufig:
http://farm1.static.flickr.com/37/79372811_da9508a59e.jpg

Thomas Oliver
23.06.2011 18:51

Ich hatte mich bisher rausgehalten, denn ich bin vorinformiert: habe mir den sehr unterhaltsamen und sehenswerten post mortem der beiden (mit GM Rogozenko als Moderator) angeschaut; das Video gibt es u.a. auf Chessvibes. Ich kann mich nicht an alles erinnern - eine ihrer Varianten endete nach Verwicklungen auch mit Dauerschach - und verzichte bewusst darauf mir das (sofort) nochmal zu gönnen.

Die Variante von Lauridis stimmt weitgehend, nur sollte 4.- (im Partiefluss 36.-) Dh3 durch 36.-Dh5 ersetzt werden - das hatte Nisipeanu am Brett nicht gesehen. Nach 36.-Dh3?! kommt wohl 37.Tc2 mit der "Drohung" 38.Dh1, und z.B. 27.-Ld3 38.Td2 Lc4: 39.c6 (39.De4+ und 40.Dc4: ist wohl remis - Schwarz kann die Qualle zurückgewinnen aber dann wohl mit der nackten Dame nicht mattsetzen) 39.-La6!? (39.-Ld5 40.Td5: und nach 40.-ed5: gibt Weiss Dauerschach) 40.b4 ist reichlich unklar.

Was genau (stattdessen) nach 36.-Dh5 passiert dürfen andere analysieren. Ich muss Gerhard übrigens ein bisschen verteidigen: der Ton war vielleicht überflüssig, aber der Schnellschuss von "Zügerater" war es meiner Meinung nach auch. Vor Jahrzehnten (aber ich erinnere mich konkret) ist mir am Brett mal ähnliches passiert: das brilliante Damenopfer 32. (oder so) Df5 [Idee 32.-Df5: 33.TxSh4+ Kg8 34.Se7 matt bzw. 33.-Dh7 34.Tdh1 mit mindestens Figurengewinn] scheiterte an 32.-Df5: SCHACH. Vielleicht war 32.Kb1-a1 der beste Zug, danach drohte es wirklich ... .

Und wenn wir schon bei Analysen sind: Kann jemand (vielleicht Jan selbst) noch verraten wie Svane im letzten Thread gegen ihn remis halten konnte? Das ging da in diversen z.T. hässlichen Diskussionen völlig unter.

hanjie
23.06.2011 18:58

SpOn als positives Beispiel nennen finde ich allerdings mutig *lach*
Ich habe noch nie ein Forum erlebt, das so bissige Kommentare beinhaltet und in dem sich die User gegenseitig so oft beleidigen.
Dagegen sind die schlimmen Kommentare hier der reinste Streichelzoo.

Ich freue mich über Jans Einträge. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn nun "nur" alle 4 Wochen ein neuer käme wäre ich auch zufrieden, denn dann wüsste ich dass Jan immer dann schreibt, wenn er grade auch Lust zu hat.
Nichts ist im Internet schlimmer als ein Blogger, der lustlose Beiträge schreibt, nur weil er denkt, "das gehöre sich, alle 2 Tage was zu schreiben".

Das Niveau der Schachaufgaben finde ich auch angenehm knifflig. Sind so schöne Stellungen in denen man dann rumorakeln kann und sich die User gemeinsam der Lösung über ihre Kommentare nähern.
Vor allem dafür ist die Kommentarfunktion Gold wert! :)

hanjie
23.06.2011 19:00

Ups, o ja, die Svane-Auflösung würde mich auch noch interessieren ...

Laurids
23.06.2011 19:03

@ Deep Mikey
Tc3 ist tatsächlich gut.
Ich seh' nur:
5. Tc3 Se5 6. Dxf1 Dxg3+ 7. Kh1 Sf3 8. Tc2 Dh4+ 9. Kg2 Se1+ 10. Kg1 Dg3+ 11. Kh1 Sxc2 12. Dd3+ f5 13. Dxc2 Dh3+ 14. Kg1 Dxe3+ 15. Kf1 Dxc5 
sieht aber ein bisschen remislich aus...

Laurids
23.06.2011 19:11

Und @ Thomas Oliver, da ist evtl. nach Tc2 Ld3 Td2
Lb1!? interessant

Deep Mikey
23.06.2011 20:15

Stimme hanje zu, dass die Kommentare hier (auch die nicht so netten) zumeist anständig formuliert sind. Mich stört nur, wenn menschliche Fehler lächerlich gemacht werden (z. B. Le4). Ob diese Kolumne wirklich einen Wert hat, kann und muss nun wirklich jeder für sich entscheiden. Allerdings befürchte ich, dass der Autor in absehbarer Zeit ganz simpel keinen Bock mehr haben wird. Es sind jetzt schon nur noch 20 Prozent Schach und der große Rest Film- und Musikkritiken. Interessiert mich persönlich nahezu gar nicht, weil ich nicht auf Spoiling stehe, aber wem's gefällt...

"Blau und Orange" beschreibt die aktuelle Situation richtig. Manche glauben vielleicht, eine Kommentarfunktion hilft, die Meinung der Masse zu ermitteln, aber ich glaube, es dient nur dazu, Traffic auf die Seite zu bekommen. Letztlich sind es immer die gleichen Personen, die ihre (un)maßgebliche Meinung kund tun und die Gelegenheit nutzen, sich selbst zu profilieren oder Andere schlecht aussehen zu lassen.

Eine der besten Nachrichtenseiten ist Chessvibes, aber die Kommentare dort sind in der Masse sinnlos, respektlos und nur selten konstruktiv. Die Highlights sind oftmals nur die Kommentare von "Thomas" (= Thomas Oliver?), aber dieser erhält regelmäßig den roten Daumen nach unten. Er weiß einfach zu gut Bescheid und das mögen viele nicht.

Zur Aufgabe und dem 36...Dh5 vom wandelnden Schach-Lexikon Thomas Oliver: Autsch, das habe ich gar nicht beachtet! Sieht extrem stark aus. Bisher habe ich (was nichts heißen muss) keine befriedigende Antwort für Weiß gefunden. *grmpf*

Sorry, dass der Kommentar so lang geworden ist! ;)

Houdini
23.06.2011 22:25

Hier die Variante, die Houdini auswirft: 1...Ld3 2.Df3 Dh4+ 3.Kg1 Lxf1 4.g3 Dh5 5.Tc3 Lh3 6.c6 Dg6 7.e4 Dg5 8.De2 Dc5+ 9.Kh1 Sf2+ 10.Kh2 Lg4 11.De1 Sd1 12.Tc2 Dh5+ 13.Kg1 Lf3 14.Tg2 Dc5+ 15.Tf2 Sxf2 16.Dxf2 Dh5 17.De3 Dh1+ 18.Kf2 Dg2+ 19.Ke1 Lg4 20.b3 Dxa2 21.e5 Kg8 22.Kf1 Lh3+ 23.Ke1 Da6 24.c7 Da5+ 25.b4 Dxc7 26.Dd4 h5 27.Kd2 Db7
-+ (-2.96) Tiefe: 30/105 00:46:25 35383mN

Zügerater
23.06.2011 22:44

Ich muss Gerhard und Tomtidom auch in Schutz nehmen ;-)

@ Deep Mikey: Dich mit Deinem Kommentar nehme ich dafür auch in Schutz.

Alle wieder lieb???

Als nächstes nenne ich mich Kita-Erzieherin :-)

Kevin
23.06.2011 23:18

@ Thomas Oliver & @ Hanje:
Die Auflösung der Aufgabe aus Gustafsson-Svane ist meiner Meinung nach 68...Kh6!! Weiß kann außer dem König nichts ziehen ohne etwas einzustellen un es gibt schnell Zugzwang-/Zugwiederholungssituationen! Ich war echt überrascht als die Stockfish-Bewertung auf 0,00 sprang, aber es stimmt wirklich: Och hab's gecheckt!

hanjie
24.06.2011 00:15

Baaah, Kh6. Kein Wunder dass ich nicht auf die Lösung komme! In eine optische Damengabel zu rennen ist nunmal echt unmenschlich im wahrsten Sinne des Wortes ...

Sauschwere Aufgabe, aber hat was! Meeeehr *lechz*

Gerhard
24.06.2011 01:17

@Deep Mikey: Nimm Dich vielleicht mal in der Kritik ein klein wenig zurück, wenn möglich! Woher weißt Du über meine Gefühle bescheid?
Wenn jemand unsinnige Varianten reinstellt, dann kann man ebenso "unsinnig" und frech antworten.
Hier schreibt schliesslich ein GM (!) Jan Gustaffsson!

Blau und Orange
24.06.2011 04:14

@hanjie:
SpOn war nur als Beispiel gedacht, also nicht unbedingt als positives. Mag sein, daß sich dort mittlerweile etwas verändert hat aber ich erinnere mich daran, dass es viele, viele Stunden gedauert hat, bis meine Kommentare freigeschaltet wurden und die Diskussion oft schon mehrere Seiten fortgeschritten war, bis sie erschienen. Es war also nicht so, daß sie erst freigeschaltet und dann ggf. entfernt wurden.

So oder so scheint mir der Trend aber eindeutig in Richtung Weglassen oder strikter Moderierung der Kommentarfunktion zu gehen. Bei manchen Seiten kann man zwischen 20:00 und 08:00 Uhr nicht posten, bei manchen wird erst geprüft und nach sehr langer Zeit ggf. freigeschaltet (bei der taz beispielsweise auch), bei anderen wird sehr viel gelöscht und bei manchen Seiten wurde die Funktion einfach komplett abgeschaltet.

Also wie gesagt kann ich das letztlich auch verstehen, obgleich es natürlich bedauerlich ist. Mir würde es auch auf die Nerven gehen, wenn der Großteil der Kommentare nur aus Spam besteht und die Leute dann ihre Nazikeule auspacken oder den baldigen Volkssturm gegen "die da oben" herbeifiebern, weil Volkes Stimme zensiert werden müsse etc.

Gut, das ist jetzt sehr auf Politik bezogen, aber wie gesagt: es scheint mir einfach der allgemeine Trend zu sein.

KITA-Erzieherin
24.06.2011 09:40

@ Gerhard:

Gustaffsson ist ein gewaltiger GM (!!!!!!)
Allerdings heißt der GM Gustafsson !!!!!!!

Wie kann man nur mit Schach ein "F" einstellen, bzw. hinzufügen... dabei ist es doch so einfach mit dem Genitiv, es heißt ja auch nicht der Fehler Gerhardd sondern der Fehler Gerhards.
Und auch wenn es ein schwedischer Name ist, hier schreibt immerhin ein Deutscher GM (!!)

Und jetzt hinlegen und Mittagsschlaf machen ;-)

Nariu
24.06.2011 10:53

@KITA-Erzieherin
!!!? LOL
@Deep Mikey
Zügerater hat kein Beileid nötig. Er hat doch schon gezeigt, daß er Humor hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Humor

Gerhard
24.06.2011 10:57

@KITA-Erzieherin, was meinst Du eigentlich mit "gewaltig"? Jan ist doch schlank !
Ausserdem habe ich nicht "mit Schach ein "F" eingestellt", wie sollte das gehen und was bedeutet es eigentlich?? Ich kann im Schach ein Ferd einstellen, das schon. Mach ich aber selten, denn auf Ferde habe ich schon mein Auge.

Nariu
24.06.2011 11:13

@King George II
Höre ich da, ähnlich wie beim Meier Georg, ein Spur von Neid heraus?
Wie dem auch sei, letzterem wünsche ich, daß er menschlich und schachlich über noch nicht ausgereiztes Potential verfügt und es ihm gelingen mag beides voll auszuschöpfen.

KITA-Erzieherin
24.06.2011 13:23

@ Gerhard:
Armer schwarzer Kater!

Marcus
24.06.2011 18:37

also ich fühle mich durch den Blog hier bestens unterhalten! Manchmal mehr manchmal weniger;.-)

@ Deep Mikey.... Dein Eintrag gefällt mir am Besten! Gestochen scharf formuliert und trotzdem auch sehr sachlich da darf der auch ruhig mal was länger ausfallen. Ich hoffe ja nicht das Du recht behälts, aber ich halte es auch für wahrscheinlich das Jan hier irgendwann auch mal die Nase voll hat.

Thomas Oliver
24.06.2011 19:46

@Deep Mikey: Danke, denn auf Englisch bin ich tatsächlich schlichtweg Thomas - auf irgendeinem deutschen Blog war der Name bereits besetzt, ich habe mich für den (meinen) Doppelnamen entschieden und das beibehalten. Das mit den Daumen nach oben/unten auf Chessvibes finde ich keine so tolle Idee - zumindest haben sie schnell (schon nach einigen Stunden) darauf verzichtet dass Beiträge ab "minus 3" unsichtbar werden! Aktuell liegt es vor allem an fanatischen Carlsen-Fans die nicht akzeptieren können oder wollen dass z.B. Karjakin auch Schach spielen kann ... . Pssst, der satirisch-sarkastische Beitrag von "Oliver" im letzten Bazna-thread ist auch von mir - habe mich ausnahmsweise(!) "verkleidet" und war neugierig was dann passiert.

@King George II: Kennst Du einen besseren deutschsprachigen Schach-Blog? Auch wenn Schach-Welt, u.a. weil mehrere Leute dort scheiben, tendenziell mehr Quantität bietet ... .

hanjie
24.06.2011 21:45

Also, gerade schachlich hat dieser Blog hier qualitativ für mich ganz klar die Nase vorn. Gerade die aktuelle "Schachaufgabe" ist doch ein wunderbares Beispiel dafür: Sie regt zum Nachdenken und Nachforschen an, und das auf einem außerordentlich hohen Niveau.

Zudem finde ich es wirklich mal angenehm, dass ein Blogger einfach mal irgend etwas anderes "bespricht", wenn ihm das Kernthema gerade nicht so zupaß kommt. Ein Blog soll doch auch Spaß machen! Uns wie Jan Gustafsson selbst.

Gerhard
24.06.2011 22:27

@Thomas Olivier: Ich schätze hier auch gewisse Objektivität...ein Nachkarten von Varianten, bis man der Wahrheit etwas näher gekommen ist.

Man kann auch explizit Fan sein von diesem oder jenem, das tut der Sacke keinen Abbruch. Ich war lange Zeit Kramnik-Fan, aus gutem Grund. Zum Carlsen-Fan bin ich derweil noch nicht geworden.
Irgendwie mag ich Iwantschuk, bedauere nur seine regelmässigen Baissen, die von nirgendwo herzukommen scheinen.

Herzlichen Glückwunsch
25.06.2011 00:21

Alles Gute zum Geburtstag. Das war doch heute hoffe ich. Kramnik wünsch ich auch alles Gute.

Hochwuerden
25.06.2011 02:29

Alles Gute!

Kevin
25.06.2011 07:46

Alles Gute! Ich wünsch dir in Zukunft viel Spaß am Leben, Schach spielen, bloggen (trotz der manchmal etwas komischen Kommentare mancher Personen) und an dem was du sonst noch so machst!
Kevin

Blau und Orange
25.06.2011 08:02

Auch von mir alles Gute zum Geburtstag!

Wünsche dir viel Arbeit und noch mehr Spaß; beruflich Erfolge und privat die Fähigkeit, auch Mißerfolge zu ertragen.

Südschachfreund
25.06.2011 10:32

Alles Gute zum Geburtstag! Genieß ihn einfach und lass dich feiern!

Thomas Oliver
25.06.2011 10:35

@Jan: Ebenfalls alles Gute! (Meinen eigenen Geburtstag teile ich übrigens mit u.a. Franz Beckenbauer, aber der 11. September ist inzwischen vor allem aus einem anderen Grund weltbekannt)

@Gerhard: Fan sein ist natürlich OK, nur "Fanboys" mag ich nicht. Die sind eben - wie schon angedeutet - nicht mehr objektiv und meinen mitunter dass "Liebe" für einen Spieler beinhaltet dass man andere Spieler hassen muss.
Warum lässt Du Kramnik fallen, doch nicht (nur) wegen Kazan? Ein echter Fan ist das in guten und in schlechten bzw. schlechteren Zeiten - gilt z.B. auch für Gustafsson. Carlsen und auch Nakamura haben meiner Meinung nach schon genug Fans und zuviele Fanboys, wie wärs mit Karjakin?

Teetrinker
25.06.2011 11:15

1. Alles Gute zum Geburtstag
2. Den einen kippt die Kinnlade runter beim Lesen der Fachkommentare
3. Den anderen der Teebeutel aus der Hand beim Nachspielen von Schachpartien (siehe Bonn, Oberhof,...)
4. Und der Rest freut sich auf weitere, interessante, und fachlich fundierte Beiträge

Lass dich heute feiern

Gerhard
25.06.2011 11:28

@Thomas Oliver: Kramnik lasse ich nicht "fallen", wegen Kazan eh nicht, doch erstaunliche Partien aus seiner Hand gab es zuletzt nur noch wenige. Was mich etwas wurmt, ist, daß er zuletzt sehr oft Endspiele anstrebt, die so gut wie keinen Vorteil bieten. Aus diesen Endspielen kann selbst ein Magier wie er kaum mehr was erwirtschaften. In der ersten Weißpartie gegen Grischuk holte er dennoch aus dem Nichts den Vorteil eines Bauern und kam sogar trotz des augenfälligen Leichtfgurenunterschieds (mickriger Läufer gegen starken Springer (obwohl das eh nicht so stimmt, denn das Gesamtbild spielti mmer mit)) fast noch in den Gewinnbereich.
Ein Dämpfer für mich war auch der WM-Kampf gegen Anand. Kramniks Können blitzte in seiner einzigen Gewinnpartie dort wie gewohnt auf.

Und Du hast recht, schauen wir doch mal auf Karjakin! Da tut sich echt etwas auf, der Mann ist echt im Kommen.

@Jan: Happiest birthday!

Martin
25.06.2011 12:39

Alles Gute zum Geburtstag, Hr. Gustafsson!!!

hanjie
25.06.2011 20:14

Neben den Geburtstagswünschen (hoffe, es trudeln geschenkmäßig viele gute Serien-DVD-Boxen ein und ein bisschen Form ;) ) noch ein Wort zum "Fansein":

Ich finde nichts Schlimmes daran zu sagen "ich war mal Fan von Spieler xy, aber heute begeistert mich Spieler z noch mehr"

Schönes Beispiel ist doch Karpow: Was hat der Mann in den 80ern überirdisches Schach gespielt! Er spielte Partien, bei denen selbst Weltklassegegner nicht mal begriffen, warum sie eigentlich irgendwann schlechter standen.
Zudem umgab ihn eine Aura, er hatte echtes Charisma.

Und heute? - Heute ist er eher "Schachtourist" würde Kasparow wohl sagen. Sein Rentenalter sorgt dafür dass er nicht mehr die Klasse früherer Tage hat, und jenes Charisma von früher hat auch ein wenig gelitten (auch wenn er immer noch eine riesige Ausstrahlung hat).

Es ist, finde ich, darum keine Schande, wenn man dann auf ein anderes Pferd setzt, einen Spieler bewundert der heute unglaubliches Schach präsentiert.

Dass Carlsen so viele Fans hat, verwundert mich nicht: Just seine Partien haben zwar noch nicht die Perfektion karpowscher Präzision von damals, es sind aber längst genug dabei, die eigener Aussage zufolge selbst Großmeister von heute wiederum nicht begreifen. Carlsen ist vor allem strategisch unglaublich stark geworden.

Dennoch sollte man Kramnik nicht unterschätzen. Der Bursche kommt wieder, da bin ich mir sicher ;)

Tiger-Oli
25.06.2011 21:59

Geburtstag? Heute?

Na, dann herzlichen Glückwunsch, Jan, und alles Gute!

Peter B.
25.06.2011 22:23

Na dann bin ich wohl gerade noch rechtzeitig aus dem Pfingsturlaub zurückgekommen. Ebeneso beste Geburtstagswünsche!

Gerhard
26.06.2011 01:54

@Hanje,
ich glaube, es ist ein Mythos, wenn von Top-GMs gesagt wird, daß sie von einem Spieler sagten, daß sie deren Partien nicht verstanden.
Die sowjetischen Spieler sagten das (angeblich?!) von Partien Fischers und so mancher Gegner sagte das bei Karpov.
Ich denke einfach, daß Fischer und Karpov unendlich gearbeitet haben und so in einer bestimmten Phase "Traumschach" spielten. Doch kein Top-GM, das kann ich mir einfach nicht vorstellen, hat während der Partie ud vor allem nach der Partie keine Ahnung, was geschehen ist.
Nichtsdestitrotz war Karpov ein Gigant! Auch Kramnik war ein Gigant, aber Karpov in seiner Glanzzeit schätze ich höher ein.
Carlsens Partien habe ich (leider) nie eingehend studiert. Für mich sind nachwievor die "Alten" wie Kramnik ,Anand und Iwantschuk maßgebend.

Thomas Oliver
26.06.2011 10:06

@hanjie: Karpov-Fan zu sein würde wohl kaum Spass machen - man kann ihn ja nicht im Internet anfeuern und gegen echte oder mitunter auch "erfundene" Kritik verteidigen. Ausser in - gelegentlich aufflammenden und meiner Meinung nach müssigen - Diskussionen wer denn der beste Spieler aller Zeiten ist oder war: genannt werden da meistens Fischer, Kasparov und Anand.

Jeder Spieler überschreitet irgendwann seinen Zenit, ausser denen die sich rechtzeitig(?) oder frühzeitig verabschieden: Kasparov und auf seine Weise auch Bobby Fischer. Ob Kramnik (und Topalov) schon "Geschichte" sind bleibt abzuwarten, Leko kann man vielleicht tatsächlich "abhaken" oder "fallen lassen".

Ich finde auch dass man "Fan" mehrerer Spieler sein kann, aus Gegenwart und Vergangenheit: Tal lebt nicht mehr aber hat sicher auch noch seine Fans. Selber bin ich u.a. auch Korchnoi-Fan: unglaublich was er in seinem Alter noch bringt - habe ihn noch vor einigen Jahren bei Blitzturnieren in den Niederlanden mitbekommen, zwei Vereinskameraden sassen ihm am Brett gegenüber (die schönsten Niederlagen ihrer bescheidenen Amateur-Schachkarrieren?). Dass Korchnois Benehmen neben und z.T. auch am Brett "kritikwürdig" war ist eine andere Geschichte ... .

Gerhard
26.06.2011 14:16

@Thomas Olivier: Wie konnte ich Korchnoi vergessen? Er hat mich quasi Schach gelehrt - und ich habe ihn auch zu verschiedenen Anlässen live erlebt. Auch eine Widmung in eines seiner Bücher habe ich mir von ihm geben lassen. Das war damals Pflicht!!
Man muß sich nur vor Augen führen, daß er ZWANZIG Jahre älter als Karpov ist - keine leichte Hypothek im Kampf gegen einen Jüngeren.

Hochwuerden
26.06.2011 16:07

Gusti auf der Galopprennbahn

http://www.youtube.com/watch?v=5xSCPAjhZ7E

Jürgen E.
27.06.2011 10:55

Teimur Radjabov /AZE (2744) -Liviu-Dieter Nisipeano /ROU (2673), 5th Kings Tournament, Medias /Romania 2011
.
.
Die o.a. Stellung nach 33.Kh1 hat es in sich! Vermutlich war (theoretisch) nicht "mehr drin" als Remis - ganz sicher aber viel Gift.
.
Aber wohl nur Computer können das haarstreubende Abenteuerernsthaft in Betracht ziehen, was nach 33.- Ld3!? (für beide Parteien!) zu bestehen ist:
.
34.Df3 Dh4+ 35.Kg1 Lxf1!
(Der Läufer ist selbstverständlich tabu wegen der Drohung 35.- Dh2#.)
.
36.g3! Dh3 und weiter z.B.: 37.c6 (37.Tc2 Ld3 38.Td2 Se5! ...) 37.-Sh2! 38.Df2! Sg4 39.Dc2+!? (39.Df3 Sh2 40.Df2 Sg4 usw. remis.) 39.- g5 40.Txf1 Sxe3 41.Df2 Sxf1
.
Das Ende des für beide Parteien schmalen Pfades ist noch nicht ganz ereicht ...
.
42.c7 Sxg3! 43.Df3 Se2+ 44.Dxe2 Dg3+ .
.
aber jetzt und er führt jetzt zu einem Damenendspiel mit je drei (!) verbundenen Freibauer:
.
45.Kf1 Dxc7 46.Dxe6 Df4+ 47.Ke2 h5
.
Ein seltener Anblick und eine Position die ich als Amateur niemals auf dem Brett haben möchte!
.
JE

Christian
27.06.2011 14:03

@Jan:
Alles Gute zum Geburtstag!

@Gerhard:
Hier mal ein Zitat von Kramnik:
"Karpov has beaten me in Linares - 94, in that tournament he scored 11 of 13. I was making normal moves but I do not understand why there appears a lost position. Even after the game I could not understand anything"

Die Partie dazu findet man hier:
http://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1069168

Ich muß zugeben, daß ich die Partie auch nicht so ganz verstanden habe - vor allem nicht, wo Schwarz einen Fehler begangen haben soll.

Anregung für eine Analyse:
Ich habe mich sehr für die Partie gegen Svane interessiert. Eine ausführliche Analyse würde mich freuen. Bisher habe ich bei der Materialverteilung immer nur Partien mit einem offenen König gesehen, dessen Partei dann auch verloren hat.

PS:
Danke für die Schachseite hier!

Gerhard
27.06.2011 14:26

@Christian: Das stimmt, das hat Kramnik gesagt.
Karpovs Perfektion und Schachverständnis war zeitweilg auf einem ausserordentlichen Level. Und dennoch, so sagt Kramnik auch, kommt eine Situation , in der ein Top-GM perplex ist, höchst selten vor.

Atemberaubend ist in dieser besagten Partie jedenfalls das Vorgehen h3, g4 und f4...das muß einem erst mal einfallen!

Thomas Oliver
27.06.2011 19:46

@Christian: Ja, wobei Kramnik zu dem Zeitpunkt zwar schon (relativ frisch) in den top10 war, aber gerade mal 18 Jahre alt - und damals waren Teenager in der Weltspitze noch eher die Ausnahme. Einige Jahre danach wusste er wohl schon was schief lief, zumindest bekam er Karpov (auch als der noch Weltspitze war) danach besser in Griff.

P.S.: Interessant dass sechs der damaligen top10 (Januar 1994) immer noch ordentlich mitmischen können - Schirov, Anand, Kramnik, Ivanchuk, Kamsky, Gelfand.

hanjie
27.06.2011 22:00

Schönes Partiebeispiel, Christian!

Auf den ersten Blick wirkt es so, dass vor 22...Lf8 für Schwarz alles in Ordnung sein müsste, schließlich sind alle seine schwarzen Figuren bis auf den Ta8 perfekt platziert. Es droht "nur" 23.Sxg7, und prompt entdeckt man bei genauerem Hinsehen, dass sich das nicht mehr gut verhindern lässt. Vermutlich steht Kramnik bereits dort auf Verlust. Aber weiß man's? Es ist eine Stellung, die nicht einmal Computer vernünftig begreifen dürften ...

Nun gut, wir sind hier ja auf Gustafssons Seite. Ich denke, dass auch die GMs der "zweiten Riege" abseits der absoluten Weltklasse großartige Partien spielen! Vielleicht nicht alle so überragend wie die besten Carlsens, Karpows oder Kasparows, aber ja immer noch gut genug.
Gustafsson in Form wird auch mit Sicherheit noch die eine oder andere Partie zu bieten haben, mit der er "ganz zufrieden" ist, denke ich mal. ;)

Pioleiva
28.06.2011 01:10

@hanije

Ich denke vielmehr, die besten Partien der Großmeister aus der zweiten oder gar dritten Reihe stehen denen der weltbesten Spieler in nichts nach. Nur spielen sie eben nicht so viele davon...

Gerhard
28.06.2011 09:20

@Pioleiva, ja, das stimmt, denke ich.
Ganz feine Endspielsiege, mit nur einer Spur Initiative oder einer Art von Vorteil, der sich nicht ohne Weiteres präzise benennen lässt, haben sicher auch "durchschnittliche" GMs vollbracht. Es gehört ja eigentlich zum Rüstzeug sogar eines ambitionierten Spielers dazu, "gleichstehende" Endspiele gewinnen zu können.
@hanije: Man kann durchaus die Leistungen vergangener Tage hier in Augenschein nehmen, ohne GM Gustafsson damit irgendwie weh zu tun.
Man vergisst angesichts der Leistungen der jetzigen Spitze im Schach nur allzuleicht, daß "früher" schon gewaltiges Schach gespielt wurde.

patzerle
28.06.2011 10:15

zu der alten Karpov - Kramnik Partie nochmal:

Wieso hat Kramnik nach 40.Te8 aufgegeben?
Die Stellung sieht mir relativ remislich aus, zumindest muss Weiß hier extrem hart arbeiten um das zu gewinnen.

40...Kf7 liegt nahe, entweder kommt Schwarz raus und der eine Mehrbauer sollte (fast) nicht zu realisieren sein bei der Konstellation, oder aber Weiß spielt Se6+, aber dann bleibt die Frage wie Weiß den B-Bauern behalten will und es überhaupt weitergehen soll.

Kramnik hat denke ich nach dem Damentausch zu ungenau gespielt. Seine Türme spielen nicht wirklich mit und er wählt auch immer eher die passive Option (Rückzug auf die Grundreihe) wenn es auch aktivere gäbe.
Und so entfalten die weißen Figuren schnell ne bedrohliche Aktivität, die ihn eben den Bauern kostet - wobei ich alles andere als sicher bin, ob er danach wirklich auf Verlust steht, oder nicht "schlechter, aber haltbar".

Zusammenfassend könnte man die Partie vielleicht so sehen: Nachdem er die Eröffnung zufriedenstellend mit Schwarz überstanden hat und die Damen getauscht wurden, war er zu unvorsichtig /fand keinen Plan und sah die Gefahr zu spät (oder eben gar nicht^^) kommen und hat dann auch noch überhastet aufgegeben.

Karpov spielt die Partie zwar fehlerlos und stark, aber von unbegreiflichem Hexenwerk ist es nun wirklich weit entfernt. :-)

hanjie
28.06.2011 12:07

@patzerle: Ganz einfach, Schwarz verliert einen Springer und Weiß behält mindestens g- und h-Bauer übrig. Für einen Karpow ist das eine "Sache der Technik", das wird Kramnik vermutlich genauso gesehen haben.

Nach 40... Kf7 erfolgt 41.Se6+. Dann entweder 41...Kg6 Txf8, oder 41... Kg8 42.g6, und das Manöver Sf5-e7+ / Txf8 matt lässt sich nicht mehr verhindern.

patzerle
28.06.2011 12:44

so einfach ist die Sache nicht. hanjie.

Schwarz spielt natürlich Kg8 nach Se6+ und nach g6 Txb2+ und Tb6. Einen forcierten Weg den Sf8 zu gewinnen sehe ich danach nicht (und auch meine engine nicht).
Es steht ja außer Frage dass Weiß hier am Drücker ist und er kann den h-Bauern vorziehen, während Schwarz fast paralysiert ist und nur den Turm hin und her ziehen kann aber eben mit dem Turm immer die Springertricks abdecken kann nach allem was ich so sehe.

Sollte es einen forcierten Gewinn für Weiß geben, so ist der alles andere als trivial, denn nicht nur ich sehe den nicht, sondern auch die engine sieht keinen Grund zur Aufgabe für Schwarz.


Wenn man sich übrigens heutige Partien wie insbesondere die Endspiele von Carlsen anguckt, so kann man nur mit dem Kopf schütteln, dass die Leute früher in solchen Endspielen immer gleich aufgegeben haben, bzw. sehr früh remis gemacht haben bei gleichem Material. Fehler sind immer möglich und was verliere ich, wenn ich mir die nächsten 20 Züge von Weiß noch zeigen lasse?
Für mich ist der Indikator ab wann man aufgeben kann in etwa dann, wenn man einem durchschnittlichen Hobbyspieler (DWZ 1850 oder so) die Stellung geben kann und er sie gegen Rybka gewinnen würde. - In dem Endspiel von Karpov bin ich relativ sicher, dass sehr viele GMs das Endspiel mit Weiß nicht gewinnen würden gegen ne engine...
Versuche es doch mal im Zweifel selbst. ;-)

patzerle
28.06.2011 12:58

kleiner Nachtrag:
es sieht schon sehr hässlich aus die Stellung nach 40...Kf7 41.Se6+ Kg8 42. g6 zu verteidigen.

Alternativ wäre daher vielleicht 40...g6 eine Idee, um eben den Sargnagelzug 42.g6 nicht zuzulassen.

Wie schon gesagt: möglicherweise ist auch dieses Endspiel theoretisch verloren, aber sicher bin ich da nicht und wieso es sich nicht zeigen lassen?

Gerhard
28.06.2011 14:01

Ohne engine und ohne Brett muß ich partzerle recht geben...ganz so einfach sind die Dinge (meist) nicht.

Wir waren alle nicht dabei 1994: Vielleicht spielte Karpov so sicher, schnell, druckvoll und überzeugend, daß Kramnik vom Gefühl übermannt wurde, (in dieser Partie) machtlos zu sein. Es ist sicher nicht einfach, einzustecken, daß aus einer "harmlosen" Stellung plötzlich eine stark zum Verlust tendierende entsteht.

Ich sehe also jenseits der Varianten eher eine pschologische Wirkung.

Christian
28.06.2011 14:16

Ich habe mir bei Chessgames nochmal die Kommentare durchgelesen.

Im Beitrag von WMD (Mar-07-04) steht, daß Kramnik auf Zeit verloren hätte. Sorry, diese Information war mir gestern noch nicht bekannt. Ich dachte beim Nachspielen, daß Schwarz früher oder später mit g6, Se7+ & Txf8 mattgesetzt wird.

Ich stimme patzerle zu. Beendet ist die Sache leider noch nicht.

hanjie
28.06.2011 14:16

Hmmm - ganz so einfach ist es wirklich nicht, muss ich zugeben. Hätte also auch gut für eine gustafssonsche Aufgabe getaugt ;)

Man kann jetzt natürlich nur vermuten. Meine Vermutung wäre, dass Kramnik den "Sargnagel" g6 sah und sich dachte, dass Karpow es schon hinbekommen würde, den Springer nach e7 zu kriegen.
Damals waren die Engines ja auch noch nicht so weit und damit die Beweise dafür, dass selbst Endspiele dieser Art hier noch zäh verteidigt werden können.

Uuund damals war ja auch noch kein Carlsen da, der scheinbar totverlorene Stellungen noch rettet und Remisstellungen gewinnt *grins*

Südschachfreund
28.06.2011 14:31

@ hanjie: Na ja, um schlechte Endspiele zu verteidigen, braucht man nicht Magnus Carlsen zu heißen, dafür sollte eigentlich Kramnik zuständig sein. Und dass man schlechtere Endspiele sehr lange zäh verteidigen kann, dass wusste man auch schon vor der Zeit der Computer. Ich denke da an Emanuel Lasker und Carl Schlechter, die immer viel sehr viel Verteidigungskunst in ihren Partien demonstriert haben. Zur vorliegenden Partie: Ich kenne sie überhaupt nicht, aber nach den hier vorliegenden Kommentaren zu urteilen, hat Kramnik offenbar sehr früh aufgegeben. Ich weiß nicht, ob das so gut ist - dem Gegner zu vertrauen und der eigenen Intuition, anstatt zu rechnen und weiterzuspielen. Das erscheint mir etwas inkonsequent.

patzerle
28.06.2011 14:53

im 40 Zug zu verlieren in nicht völlig hoffnungsloser Stellung ist oft Zeitüberschreitung, nur dachte ich, dass das bei einer so bekannten Partie wenn schon jemand dazugesagt hätte :-)
Das würde ja einiges relativieren...

Gerhard
28.06.2011 16:59

Hanije ist ein eingeschworener Carlsen-Fan und darüber kann man natürlich nicht diskutieren ;-)

Südschachfreund weist zurecht darauf hin, daß es schon immer Verteidigungsheroen gab.
Man denke etwa an Korchnois Partien gegen Tal. Korchnoi war meines Wissens fast der Einzige, der Tals Angriffe aushalten konnte und aus der Verteidigung systematisch konterte. Das brachte ihm so manch wertvollen Punkt.

Südschachfreund
28.06.2011 17:22

@ Gerhard: dass hanjie Carlsen-Fan ist, wusste ich nicht, sonst hätte ich es etwas anderes formuliert ;-) zur Endspielverteidigung: ich muss immer, wenn es heißt, dass durch die Computer neue Verteidigungsressourcen gefunden wurden, an die Aussage Kortschnois in einem Interview denken, als er mal - angeblich - durch einen Vermittler mit dem verstorbenen Géza Mároczy eine Partie spielte, in dem er sagte: " ich wusste, dass die alten Meister die Endspiele sehr präzise behandelten.." allein diese Aussage verbunden damit, dass ich das Buch "Die moderne Schachpartie" von Tarrasch daheim habe, in dem auch immer und immer wieder sowohl im Mittel- als auch im Endspiel von selbigem oftmals auf ungenutzte Verteidigungsressourcen hingewiesen wurden (nicht widersprochen vom Bearbeiter Teschner), lässt mich an solchen Aussagen immer zweifeln.

Erik
28.06.2011 19:54

@Patzerle zu Karpow-Kramnik: richtig!
Karpow schreibt in seinem Buch "Meine besten Partien" (wo er auch diese analysiert): "40.Te8! 1-0 Der schwarze Monarch kommt nicht frei und mein Turm ist gedeckt. Während Kramnik darüber nachdachte, dass bei einem Königszug seine Figuren völlig paralysiert wären, fiel auf seiner Uhr das Blättchen."

Erik
28.06.2011 20:09

Es führt jetzt vielleicht ein bisschen weit weg vom eigentlichen Kern des Pudels, aber da ich die Partien von Kramnik schon immer mit besonderem Interesse verfolge, ist mir ein ein anderes Beispiel eingefallen, wo damals darüber diskutiert wurde, ob er tatsächlich eine möglicherweise ausgeglichene Stellung aufgegeben hat. Ich meine die Partie Short-Kramnik, Amsterdam VSB 1993 (Sizilianisch)

Südschachfreund
28.06.2011 20:22

Diese Partie Short - Kramnik, Amsterdam 1993, findet sich der Schluss kommentiert in Edmar Mednis Buch " Praktische Endspieltipps" analysiert: Ergebnis: Kramnik hat offenbar 1. viel zu früh und 2. in wahrscheinlicher Remisstellung aufgegeben. Short hatte die Partie anschließend im Informator analysiert und war zu dem Ergebnis gekommen, dass bei beiderseits bestem Gegenspiel im Falle des Weiterspielens ein bessere, aber nicht zwingend gewonnene Stellung entstanden wäre.

Matwejewitsch
28.06.2011 21:53

Ich denke, dass die Schlussstellung in Karpov-Kramnik total verloren ist, wobei Kramnik ohne Zeitüberschreitung bestimmt nicht aufgegeben hätte (den Vereinsspieler-Rybka besteht die Stellung bestimmt nicht ;) ).
40.-Kf7 41.Sd6+ (was habt ihr alle mit "Se6+" ;) ?) Kg8 42.g6 T:b2+ 43.Kf3 Die Stellung ist schwerz zu analysieren, aber Rybka hält die Stellung nicht gegen mich + Rybka

z.B: 43.- Rb6 44.Rd8 Rb3+ 45.Ke4 Rb1 46.Nf5 Re1+ 47.Kf4 Rf1+ 48.Kg4 Rg1+ 49.Kh3 Re1 50.h5

Schwarz verliert zwingend den a-Bauern (Zugzwang), ohne sein Grundreihenproblem loszuwerden (nachdem ic auf a6 genommen habe kann zwar Se6+ kommen, aber der Springer muss kurz darauf wieder zurück). Danach scheint die Idee Ta7 immer irgendwie zu gewinnen. Das ist natürlich alles andere als eine "zwingende" Gewinnführung, aber es ist schwer vorstellbar, dass Karpov bei seiner damaligen Form (!) die Stellung nciht gewonnen hätte.


hanjie
28.06.2011 21:57

@Südschachfreund: Nur keine falsche Bescheidenheit, ich werde schon nicht tot vom Stuhl kippen, wenn jemand etwas Schlechtes über Carlsen sagt. ;)
Zumal der Bursche ja durchaus von Perfektion noch weit entfernt ist. Wenn er nicht in Form ist verliert er auch mal gegen 2550 weil er Partien überzieht die er unbedingt gewinnen möchte (da fragt man sich dann schon: Wo war da ein Gespür für Gefahr?), während die Legenden selbst zu ihren besten Zeiten praktisch nicht zu schlagen waren und sind.

Wenn damals mal Kasparow oder Karpow mal eine Partie verloren, ging das gleich um die Welt.
Später dann galt Kramnik als nahezu unbesiegbar, und im Moment trifft dies auf Anand zu.

Das Einzige das Carlsen derzeit vom Rest der Belegschaft entscheidet, ist seine Unbekümmertheit. Er spielt eben einfach weiter.
Etwas, das er allerdings mit Ivanchuk gemeinsam hat. Beiden merkt man an, dass sie das Spiel lieben und deswegen auch eröffnungstheoretisch gerne Experimente machen. Pragmatismus scheint beiden zu fehlen.
Just aus diesem Grund fiebere ich gerne bei den beiden mit, wenn sie mal wieder irgendwo spielen - auch wenn ich oft genug dann immer wieder Züge rein gar nicht kapiere und mich dann wie der letzte Patzer fühle (was ich aus ihrer Sicht ohnehin bin ;) ) ... ;)

hanjie
28.06.2011 21:58

ups, "unterscheidet" meinte ich natürlich, nicht "entscheidet".

(Ich plädiere hiermit für den Service einer Vorschaufunktion und so.)

Südschachfreund
28.06.2011 22:18

@ hanjie: du vergisst Aronian als derzeit unschlagbar zu erwähnen - zumindest für die klassischen Partien. Er und Anand sind im Nichtverlieren derzeit die Weltmeister. Ich hoffe dass wir so eine Art A.&A - Regentschaft haben die nächste Jahre. Ich selber bin eher Anand- und Kramnik-Fan, bzw. sympathisiere mit den beiden.

patzerle
28.06.2011 22:34

@ Karpov - Kramnik:

ich hatte ja schon die Verbesserung 40...g6! vorgeschlagen und halte das inzwischen für den besten Zug, der sogar relativ einfach remis halten sollte.

Die Idee ist einfach den B-bauern zu gewinnen und dann kann Schwarz einfach niemals verlieren, weil sein König nicht matt wird und er im absoluten Notfall immer den Springer für den letzten Bauern opfern kann.

Eine konkrete Variante:
40...g6(!) 41. Ta8 Tb4 42.Se5 Kg7(!) und der B-Bauer fällt. Die entstehende Stellung muss remis sein.

Bardeleben
29.06.2011 11:59

Nachdem jetzt so viel über die Karpov-Kramnik-Partie gesprochen wurde, habe ich sie mir auch angeschaut, kann aber die Faszination nicht so recht nachvollziehen. Das Endspiel scheint mir - wie hier ja auch in Varianten dargestellt - eher remislich und vermutlich hat Kramnik über Zeit verloren. Genial hätte ich gefunden, wenn Karpov die Stellung dann auch (ohne Blunder von Kramnik) ausgespielt gewonnen hätte, aber so - naja, eher solide Arbeit... Beeindruckender finde ich Partien, wo ein einziger (positioneller) Zug das ganze Geschehen prägt, wie in der "Oktopus"-Partie Karpov-Kasparov (http://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1067175). Schön sind auch Gewinnwege, auf die ein Amateur vermutlich nie kommen würde, weil die Idee so abseitig scheint, wie bei der berühmten Partie Short - Timmann (1991). http://www.chessgames.com/perl/chessgame?gid=1124533

Christian
29.06.2011 15:10

Die Faszination von der Karpov-Kramnik-Partie geht für davon aus, daß eigentlich die ganze Partie komplett an mir vorbeiging. In den meisten Fällen versteht man die Ideen hinter den Großmeisterzügen doch recht schnell. Ob man selbst darauf kommt, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.

Die Oktopus-Partie fand ich damals hauptsächlich im Sinne der Kompensationsstrategie interessant: Wie hält man die Initiative am Laufen? Die Motive selbst sind für mich nach dem 14. Zug von Schwarz klar: Springervorposten auf d3, Tempgewinn durch den deplazierten Sa3, Zentrumskontrolle, aktivere Läufer, später ist der Sa4 außer Spiel.

Alles in allem ist es natürlich auch eine Sache des Ästhetikempfindens und des Wissenshintergrunds(spannende Sachen sind immer "neu"). Eine Springergabel oder das erstickte Matt mag für einen Anfänger fantastisch sein, während es für einen fortgeschrittenen Spieler triviale Mechanismen sind.

Gerhard
29.06.2011 15:53

In der Tat ist die Oktopus-Partie instruktiv - der Springer auf d3 ist unnatastbar und verhindert diverse Entwicklungen und Entlastungen. Im Grunde ist Sd3 nur ein Wegzug unter Drohung ...b4, was die Springer von Weiß hoffnungslos desorganisiert.

Dennoch sind mir persönlich solche Partien wie Karpov-Kramnik näher, weil hier etwas Nicht-Leicht-Greifbares vor sich geht und auch die Vorstellung bedient wird, daß ein "Vorteil" minimal und dennoch entscheidend sein kann - in der Hand des Meisters.

HaJo
29.06.2011 20:42

Hallo, Ich finde es toll, dass Herr Gustafsson hier diese schöne Internettseite betreibt. Ich schaue regelmäßig rein und freue mich über Beiträge. Das man nach Niederlagen erstmal Zeit braucht und keine Lust hat die Internetseite zu aktualisieren sollte jeden klar sein. Es ist geschenkte Information und einen geschenkten Gaul schaut man nicht in Maul.
Fie Schachaufgabe übersteigt definitiv mein Niveau. Ich hätte, bevor ich mich auf irgendetwas einlasse, auch das Dauerschach gewählt. Eine Variante die erst 10 Züge endet ist selbst mit Figuren in der Hand für mich nicht zu finden.

ebitda
30.06.2011 00:32

http://chess.liverating.org/

Schon 44 Spieler über 2700...vielleicht wirds ja doch noch was mit Überquerung dieser Marke.

Hier noch etwas ganz wichtiges:
http://www.youtube.com/watch?v=xeiu3dYmiwE
http://www.youtube.com/watch?v=BOU4nNOSkrQ

Bardeleben
30.06.2011 09:12

Hui, Rybka ein Fake? Das ist schon starker Tobak...

http://www.schach-welt.de/BLOG/Blog/Rybka%E2%80%93einWeltmeister,derkeinerwar!

Mein Kommentar