Jans Kolumne

London, Moskau, Warschau

Nach Carlsens Turniersieg wollte ich es mir nicht nehmen lassen, eine kleine Gratulation zu schalten

Europäische Hauptstädte für 800, bitte! Herzlich willkommen zu meinem Pilotprojekt "Schreiben bei Tageslicht". 

Erstmal gehts nach England, auch wenn inzwischen wahrscheinlich kein Schachspieler mehr da ist. Magnus Carlsen hat die London Chess Classic mit +4=1-2 gewonnen, vor Anand und McShane mit +2 =5. Dass ich kein Fan der drei Punkte Wertung im Schach bin, habe ich bereits erwähnt. Besonders deutlich wäre der Unsinn dieses Systems geworden, hätte Carlsen sein Endspiel gegen Kramnik verloren. Wie Thomas Oliver in den Kommentaren erwähnt, hätte er auch dann mit +4-3 das Turnier gewonnen! Die Diskussion über das Thema finde ich ganz spannend, versteh nur nicht, warum viele so tun, als wär es Magnus Schuld. Er hat die Regeln nicht gemacht, blablabla. In London schien er nicht in Höchstform, auch bei normaler Zählweise hat er schon hin und wieder ein Turnier gewonnen.

Zu dem Kramnik-Carlsen Endspiel entspann sich in den Kommentaren eine heftige Diskussion zwischen Lasker. Mein Forscherdrang im Schach beschränkt sich eher auf Eröffnungen, die Schönheit und Tiefe von Endspieltechnik hat sich mir nie so offenbart. Hab natürlich häufig genug versucht, die basics in den Kopf zu kriegen, aber ehrlich gesagt geht das meiste links rein, rechts raus. Gibt einfach keine Muster, an denen ich mich orientieren kann, mir kommen (technische) Endspiele immer eher wie Mathematik vor, auch nicht meine Welt. Klar ist das ne Schwäche, aber ich glaub nicht dass sie soo viel an Spielstärke kostet. 

Aber zurück zu Kramnik-Carlsen:

Kramnik - Carlsen, Stellung nach 68...Kd3

Dass 69.g5 hier, wie auch einen Zug vorher, zum Gewinn führt, scheint mir relativ unstrittig, nach hxg5 70.Kg4 Ke3 ist der Trick, nicht sofort auf g5 zu schlagen, was nach Kf2 g4 Kg3 immer zum Remis führt. Stattdessen gewinnt es, vorher g3 zu spielen, nach späterem Kxg5 Kf2 gewinnt Weiß dann mit Kh4 und Läufermanövern. Meh, hier zeigt sich schon, was ich an Endspielen nicht mag. Schwer zu erklären, es geht nur über Variantendschungel, den kein Mensch kapiert. Na gut, den ich nicht kapier.

Die Streitfrage scheint zu sein, ob Weiß in der Stellung nach 69.Kg3? Ke3 noch mit 70.g5 gewinnen kann. Ich bin auf den ersten Blick für nein, nach 70..Ke4! kann ich keinen Gewinn entdecken, Hauptvariante ist sowas wie 71.Kg4 Ke5 72. La2 Ke4 73.Lb1+ Ke3 74.Kf5 Kf2 75. g6 Kxg2 76.Ke6 h5 und remis. Lasker, wenn du Lust hast, mir den letzten Stand als pgn-Datei zu schicken, kann ich es hochladen und in diesen Artikel einbauen, damit Interessierte es als Partieanalyse nachspielen können.

Nachtrag : Hier gibt es die Analyse von "Lasker" zum Nachspielen

.

Ansonsten London? McShane stark, Short schwach, Rest im Soll. Vishy wie immer +2, er sollte mehr Bundesliga-Wochenenden spielen (2 Partien!). Berliner Mauer hält.

Moskau

In Moskau läuft gerade die neunte Runde des russischen Superfinals. Svidler führt punktgleich mit Karjakin, beide 5.5/8. Auch sonst ist außer Kramnik alles dabei, was im russischen Schach Rang und Namen hat, Grischuk, Malakhov, Nepomniaschtschi etc. Svidler hat gerade Schwarz gegen Nepo und muss ein bisschen leiden. Ich leide mit, nicht nur weil ich ihm die Daumen drücke, auch an der Eröffnung war ich vielleicht nicht ganz unschuldig. Hang in there!

Unterwegs gewann PBS eine beeindruckende Partie gegen Malakhov, der nach der Olympiade immer noch nicht ganz der Alte zu sein scheint. Mir gefällt besonders die Schlußstellung, totale Dominanz!

Svidler - Malakhov, Stellung nach 41.Tf8

Schwarz gab auf, gegen Sf6+ Kh6 Th8+Lxh8 Th7 matt ist nichts zu erfinden.

Coführender Karjakin gewann seinerseits eine instruktive Partie gegen Nepo, mir gefällt besonders folgende Sequenz:

Karjakin - Nepo, Stellung nach 20...Txa8

21.h4! Die Art von Zügen, mit der ich mir sehr schwer tue. Gewinnt Raum, plant mit h5 weiteren zu gewinnen und Sg6 aus der Stellung zu nehmen. Hält Schwarz mit h5 dagegen, schwächt er empfindlich das Feld g5. Ich finde solche Züge meistens nicht, meine Instinkte wollen g3 oder so was. Vielleicht auch nicht schlecht, aber dieses h4 oder h5 Thema ist mir schon häufig in Partien von sehr starken Spielern aufgefallen und immer wieder bin ich überrascht... Eine weitere Idee zeigt sich im nächsten Zug. 21...h6 22.Lg5!? cute!

 

 

Warschau

In Warschau fanden am Wochenende die europäischen Blitz- und Schnellschachmeisterschaften statt. Schöne Stadt, schönes Turnier, vor zwei jahren hab ich mal mitgespielt, dieses Mal leider keine Zeit gehabt. Blitzen wurde eine Beute von MaximE (Loeks Schreibweise) Vachier, im Schnellschach war Zoltan Almasi ganz vorne.

Almasi ist übrigens auch die neue ungarische Nummer eins, was meinem Ex-Boss Peter Leko kaum schmecken wird. Peter macht im Moment eine Pause vom Schach, aber wie ich ihn kenne, arbeitet er hinter verschlossenen Türen hart an seinem Comeback. Wenn er nicht gerade Tennis, Squash, Bowling, Tischtennis oder jedes andere Spiel, in dem er unverschämt gut ist, gegen die Locals spielt.

Zum Schluß die Taktiktaufgabe des Tages, Artur Jussupow spielte mit 10/13 und dem 11.Platz ein starkes Turnier (Ponomariov wurde 20. !) und vollendet hier kurz und schmerzlos.

 

Moiseenko - Jussupow, Schwarz am Zug

28 Kommentare
Lasker
20.12.2010 16:13

"Zu dem Kramnik-Carlsen Endspiel entspann sich in den Kommentaren eine heftige Diskussion zwischen Lasker."
Der war gut! :-)

Jo, am Anfang war es ein bißchen Brainstorming (wegen der Komplexität des Endspiels), am Schluß aber Analyse. D.h. die letzten Einträge haben Bestand und sind aus meiner Sicht aus "Endresultat" - also Weiß gewinnt!

Ich schicke Dir heute abend die pgn zu, vorher komme ich nicht dazu.

Gruß
"Lasker"

hanjie
20.12.2010 16:55

Zu Jussupow: Mir fällt nur 1... Le3 ins Auge, aber ist es wirklich das, was du unter "kurz und schmerzlos" verbuchst? (Zur Info, bei mir läuft NIE eine Engine mit bei der Lösung von Taktikaufgaben ;) )

1... Le3 2. Txc8+ Kg7 3.h4 (sonst Dxf2+ Txf2 Tb1+ und matt) Lxf2+ 4. Kh2 Lg3+ 5.Kxg3 Dxg2+ 6. Kf4 und was nun? Irgendwie verhindert der Sf3 ziemlich viel da unten ...

Oder statt ... Lg3+ einfach Dxf1 etwa? Da würde mir dann aber 5.Da3 Sorgen machen ...

hanjie
20.12.2010 16:59

Ah, ich Blindo - klar, sofort 1...Dxf2+!

Logisch!

1... Dxf2+ 2.Txf2 Tb1+ 3.Tf1 Le3+ 4.Kh1 Txf1+ 5.Sg1 Txf1 matt.

Typischer Psychofehler: "Bei Schach auf b1 kann der Turm ja wieder zurück weil er nicht gefesselt ist und verteidigen", jaja ... ok, ich übe dann mal wieder Taktik. Dieses Fischergrundreihenbuch ("Bobby Fischer lehrt Schach") hat die Aufgabe bestimmt auch drin. o.O

Bitschubser
20.12.2010 17:08

Also ich bin für 1...Df2+ 2. Tf2 Tb1 3.Tf1 Le3+...... damit müsste der Fisch geputzt sein. Gewinne ich nun eine Dvd :-) ???? (ok, ein Versuch war es wert)

hanjie
20.12.2010 17:22

Zum Endspiel: Ich stieg bei der Liveübertragung damals aus, dachte mir "yo, gewonnen für Kramnik, Figur mehr, das macht der schon" und traute später meinen Augen nicht ... aber stimmt schon, je mehr man sich ins Endspiel vertieft, desto mehr begreift man auch, warum man doch nie zu früh aufgeben sollte ;) - klasse, wie Carlsen das erfasst hatte, dass das Endspiel eine harte Nuss ist!

Und Kramnik wird sich was ärgern, auf der falschen Seite zu sitzen, wenn ein Endspiel in die Endspielbücher Einzug findet ist niemals angenehm ...

Boerni
20.12.2010 22:48

Und was machen wir jetzt mit Svidlers Schottischer Partie heute? Ist ja alles auf der neuen DVD "Offene Spiele". 16...d5 scheints eher nicht zu sein. Danach ist die schwarze Bauernstellung zu grausig.
Irgendwie ist die weiße Stellung mindestens einfacher zu spielen. Der Springer auf b6 und der Läufer auf a6 sind außer Spiel und Weiß kommt mit h4-h5 auf meinen König zu. Ich krieg da Angst!

Lasker
20.12.2010 23:36

Hallo Jan, die pgn ist unterwegs.

Gruß
Lasker

Lasker
21.12.2010 09:17

Jan,
danke für´s einstellen.

Da ist leider irgendwas schief gegangen.
Die Varianten sind zwar alle da und können auch nachgespielt werden, müssen aber einzeln angeklickt werden. Das Problem liegt wohl an den Leerzeichen vor und nach Klammer ... :-(
Dabei ist das die Orginail-Fritz-PGN.

Ich werde also zu Fuß hingegehen, das ändern und Dir nochmal zuschicken, dauert ein bißchen ...

Gruß
"Lasker"

Lasker
21.12.2010 09:28

Meh, wie Jan zu pflegen sagt,
in der PGN sind ja gar keine Leerzeichen ...
(Aber im Upload)

Was ist da passiert?
Weiß jemand Rat?

Morozevich
21.12.2010 10:04

Was ist mit dem eigentlich!?
Hat doch schon ewig nicht mehr gespielt, was ist da los?

Prima Blog!

RainPiper
21.12.2010 13:04

Jan -- nachdem du ja schon Betroffenheit bekundet hast, würde auch mich eine eingehendere Analyse von Nepomniachtchi-Svidler interessieren. Im Endspiel scheint Weiß wegen der kaputten schwarzen Bauernstruktur am Damenflügel einfach zu schnell zu sein. Siehst du noch Ressourcen für Schwarz?

Gropius
21.12.2010 15:00

Tach in die Runde!
Bin als täglicher Leser des Blogs restlos begeistert. Jan, weiter so!!!
Und auch die Kommentare. Superengagiert, ebenfalls vielen Dank. Die Frage nach Morosevich interessiert mich auch. Wer weiß was?

caissa
21.12.2010 18:28

Moro soll nach Weihnachten in Reggio Emilia spielen - wurde auch mal wieder Zeit.

Lasker
21.12.2010 21:17

Danke, Jan, für die Korrektur.
Wir wissen aber immer noch nicht, woher die noch verlbliebenen Leerzeichen stammen ...

In der Analyse muß ich nochmal nachladen,
in der Variante der "Karsten-Müller-Stellung" nach
13. g6 Ke2 14. La2

14... Kf1 {der schwarze König ist jetzt nicht mehr aktiv genug ("Blockade").}
hat sich noch eine Ungenauigkeit eingeschlichen, nach

15.Kg5? Kf2 16. Kxh5 Ke3 17. Kg5 spielt Schwarz 17... Ke4 !, nicht Kd4 und Remis!

Weiß muß also erst noch etwas lavieren, um die Idealstellung aufzubauen (Ld5,K auf 4.Reihe);
Schwarz hält dagegen den Kontakt zum Bg2, betritt aber nicht freiwillig das Zugzwangfeld f2.

15. Kf3!

15... Ke1 16. Bc4 Kd2 17. Ke4 Ke1 (17... Kc3 18. Kd5) 18. Bd5 {und Weiß steht bereit
für das Wettrennen, daher:} Kf2 19. Kf4 {Zugzwang und daher 1 : 0})

15... Kg1 16. Bc4 {Ld5 gewinnt auch} Kh2 17. Kf2 {mit Übergang in die Hauptvariante}

***

Also, die Stellung scheint auch nach 69. Kg3? Ke3 mittels 70. g5! gewonnen zu sein. Die Gewinnidee g5 ist an Kramnik anscheinend vorbeigegangen.
Ein sehr interessantes Endspiel.

Gerhard
21.12.2010 23:48

Seien wir GNÄDIG - die Gewinnidee g5 interessierte Kramnik vermutlich nicht mehr. Selbst ein (Ex)Weltmeister hat irgendwann mal genug, vor allem, wenn es ihm schlecht geht.

Lasker, bist Du Mathematiker, weil Du dediziert an technischen Endspielen interessiert bist.
Bzgl dieser Kategorie haben wir schon vieles Schöne von Kramnik gesehen, aber auch von Karpov, deseen ungeheure Magie schon fast vergessen ist.

Lasker
22.12.2010 09:38

Gerhard,
dieses Endspiel ist alles andere als "technisch", man muß auch nach g5 noch lavieren und manövrieren. Das hat strategische Qualität und ich verstehe nicht, warum das in einem Endspiel weniger schön sein soll als im Mittelspiel oder in der Eröffnung?
Außerdem gibt es auch taktische Keulen (Ld5!!), die in einem Mittelspiel alle begeistern würden, weiso nicht, wenn "drei" Steine weniger auf dem Brett sind ?


Auch glaube ich nicht, daß Kramnik "gerne" halbe Punkte abgibt, die ihn auch noch den Co-Sieg kosten.
Wie schon gesagt bin ich ein großerer Bewunderer von Kramniks Endpspielkunst und er steht da in einer Reihe mit Rubinstein, Capablanca, Smyslov, Karpov.
In der Partie war er krank, sonst hätte er uns die Lösung des Stellungsproblems gezeigt und mich damit begeistert.

Gerhard
22.12.2010 10:23

Ich glaube, daß man in Kommentaren notwendigerweise aneinander vorbeireden kann und muß.
Bzgl. des Endspiels mit seinem hohen Lavieranteil geb ich Dir recht. Ich hatte ja, um ehrlich zu sein, aus Zeitgründen nur mal "reingerochen".
Mit Rubinstein, Capablanca, Smyslov und Karpov nennst Du wirklich sehr große Namen. Rubinstein u.a. mit seinen Doppelturmendspielen.. Und bei Karpov fand ich Ideen im Endspiel, die gemeinhin dem mittelspiel zuzuordnen sind, so etwa einen Königsangriff mit sehr reduiertem Material.

Lasker
22.12.2010 12:19

Ja Gerhard, Kommunikation ist eine der schwersten. :-)

Wenn Deine Frage nach meinem Interesse für dieses Endspiel auf eine Antwort wartet -
ich denke, dieses Endspiel bietet einige sehr schöne Wanderwege und Aussichten.
Jan hat die Wege bereitet, um zu den Aussichtsplätzen zu gelangen.

Hingehen und anschauen mußt Du aber schon selbst.

Gruß
Lasker

Christian F
22.12.2010 14:22

Also mir ist die Sache mit dem Kramnik-Carlsen-Endspiel immer noch nicht klar. Von einem Gewinn kann in der Variante 6...hxg5 (statt 6...Ke4) noch immer nicht die Rede sein, wenn Schwarz anstatt des eindeutigen Verliererzuges 11...Kf2 ?, worauf gewinnbringend 12.Kf4 folgt, 11...Kd4 12.Lf7 Ke4 spielt. Ich sehe immer noch nicht, wie Weiß Fortschritte machen kann. Der schwarze König bleibt stets auf e4 und e3, um dem weißen König das gewonnene Kf4 aus der Stellung zu nehmen und behält doch gleichzeitig den g3 im Auge. Sollte der Läufer über d5 eingreifen, kann er stest mit ...Kd4 wieder befragt werden. Sogar ein späteres ...g6 könnte von Schwarz noch eingestreut werden.

Mein Fazit: Wenn Weiß es schafft seinen König nach f4 zu bringen, ist es gewonnen, wenn der Schwarze das verhindern kann, nicht. Was meint ihr dazu?

Lasker
22.12.2010 17:55

Hallo ChristianF,

die Verteidigungsmöglichkeiten sind wirklich umfangreich und in der von Dir angegebenen Variante ist tatsächlich die Frage, ob der Läufer, der ja auch auf den gefährlichen a-Bauern aufpassen muß, trotzdem spielentscheidend eingreifen kann?

Antwort mit Variante kommt später am Abend,
vielleicht hat sich jemand anders aber auch schon reingedacht?

Gruß
Lasker

hanjie
22.12.2010 19:16

Zu Kramnik und "normalerweise sieht er das": Hier ist ja auch der psychologische Effekt nicht ganz ohne. Er überspielt Carlsen, gewinnt eine Figur, und "der da" spielt das Ding einfach weiter ... ich kann mir gut vorstellen, dass Kramnik schlicht das Endspiel unterschätzt hat und erst nach ... g5 bemerkte, dass das Ding auf einmal nicht mehr zu gewinnen ist.
So etwas kann auch schon mal Weltklasseleuten passieren. Immerhin hatten sie schon mehrere Tage absolutes Kampfschach hinter sich, und an jenem Tag lagen auch schon wieder mehrere Stunden höchste Konzentration hinter ihnen.

Mich freut es dann aber eher, dass die FIDE mit ihren Zeitverkürzungskapriolen es doch nicht hinbekommen haben, solche tiefgehenden Endspiele zu "verhindern". Das hier ist auf jeden Fall eine Perle, das definitiv in jedes künftige fortgeschrittene Endspielbuch gehört. :)

Lasker
22.12.2010 21:26

ChristianF,
es geht um das Abspiel 6... hxg5 7. Kg4 Kf2 8. g3 Kg2 9. Ba2 Kf2 10. Bd5 Ke3 11. Kxg5
Du schlägst jetzt Kd4 vor anstelle von Kf2.

Hier meine Gedankengänge:
okay, Du willst also den weißen König nicht auf des g-Bauern linke Seite lassen; gute Idee, denn wenn der König auf die rechte Seite ausweichen muß, ist der Läufer keine große Hilfe.
Der schwarze König hat hierfür die Felder e3, e4 und prinzipiell auch e5 zur Verfügung. 2 schwarze Felder und 1 weißes.
Die Idee ist, daß der Läufer dem schwarzen König das weiße Feld verwehrt, also e4. Dazu arbeiten wir mit Tempozügen.

Der Läufer soll dann das Feld b1 betreten, wenn der König auf einem schwarzen Feld steht. Der Läufer kommt von a2 aus, d.h. man spielt La2, wenn der schwarze König auf e4 steht.

Prüfen wir das in der Variante:
11... Kd4 12. Lf7 Der Läufer zieht erstmal weg Ke4 13. Kg4 Ke3 14. Lb3 Ein Tempozug des Läufers Ke4 Jetzt steht der König auf dem weißen Feld 15.Ba2 Ke3 16. Lb1 und der König muß das Feld f4 preisgeben, weiter z.B. mit Kf2 17. Kf4! der Bauer kann nun nach g5 vorlaufen und dann tempieren Läufer und König den schwarzen Kollegen aus, wie in der Analyse.

Gruß
Lasker

Lasker
22.12.2010 22:30

Interessant auch der Versuch in ChristianF´s Variante, sich als Schwarzer im Eck h8/g8 zu verschanzen, also:

11... Kd4 12. Bf7 Ke4 13. Kg4 Ke3 14. Bb3 Ke4 15.Ba2 und jetzt Ke5

König, Läufer und Bauer können auch hier wunderbar zusammenarbeiten:

16. Bb1 Kf6 17. Kf4 Kf7 18. Kf5 Kg8
sonst La2+ und der sK erreicht die Ecke nicht mehr
19. Kg6 Kh8 20. g4 Kg8 21. g5 Kh8 (21... Kf8 22. Ba2) 22. Kf7 Zugzwang a2 23. Bxa2 Kh7 24. Bb1+ Kh8 25. Bc2 Zugzwang g6 26. Kxg6 1 : 0

Martin
23.12.2010 00:46

Hallo Jan,

ich hab mal eine Frage an Dich. Auf der DVD "Die schlimmsten Patzer der Schachgeschichte" mit Matthias Deutschmann ist auch eine Partie drauf, die Du gegen Gerard Welling 2001 gespielt hast. Er hat nach 10 Zügen aufgegeben. Matthias Deutschmann (und der Zuschauer) wundern sich, wie es eigentlich zu den Zügen kam. Insbesondere, warum Du keine Springergable gegeben hast. Magst Du uns das beantworten?

7Hoffvoich
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9Hoffvoich
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28.03.2017 20:06

Hello. And Bye.

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